Sicher reisen: Die Reiseapotheke für Ihren Urlaub

1. Die goldene Regel: Vorbereitung ist alles
Ein entspannter Urlaub beginnt Wochen vor der Abreise. Besonders bei chronischen Erkrankungen sollten Sie nichts dem Zufall überlassen.
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Arzttermin rechtzeitig planen: Vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin bei Ihrem behandelnden Arzt, um Rezepte zu erneuern und den Vorrat zu prüfen. Denken Sie an mögliche Wartezeiten in der Praxis oder Lieferverzögerungen in der Apotheke.
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Der 50-Prozent-Puffer: Packen Sie nicht „auf Kante“. Experten raten dazu, mindestens 50 Prozent mehrMedikamente mitzunehmen, als für den Zeitraum eigentlich benötigt würden. So sind Sie bei Reiseverzögerungen (z. B. Flugausfällen) abgesichert.
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Individuelle Anpassung: Die Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke sollte immer zum Ziel (Tropen vs. Skigebiet), der Dauer und Ihren Mitreisenden passen.
2. Ab ins Handgepäck: Sicherheit über den Wolken
Es ist der Albtraum jedes Reisenden: Der Koffer landet in Lissabon, man selbst aber in London. Für Ihre lebenswichtigen Medikamente gilt daher:
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Handgepäck ist Pflicht: Nehmen Sie Ihre Dauermedikation unbedingt im Handgepäck mit - und auch in ausreichender Menge, falls das Gepäck verspätet eintrifft.
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Originalverpackung bewahren: Transportieren Sie Arzneimittel immer in der Originalverpackung. Dies erleichtert die Zuordnung bei Kontrollen oder im Notfall vor Ort.
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Beipackzettel und Dokumente: Führen Sie Beipackzettel und Kopien davon mit. Falls Sie ein Ersatzrezept im Ausland benötigen, kann der dortige Arzt anhand der Wirkstoffe und Dosierung die richtigen Medikamente zuordnen, auch wenn der Markenname im Ausland anders ist.
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Spezialfall Diabetes: Diabetiker sollten ihren Diabetikerausweis griffbereit haben, da dort die gesamte Behandlung aufgelistet ist.
3. Die Checkliste: Was gehört in die Apotheke?
Neben Ihren persönlichen Medikamenten sollte jede Reiseapotheke eine Grundausstattung für kleinere Wehwehchen enthalten.
| Kategorie | Empfohlene Mittel & Wirkstoffe |
| Schmerzen & Fieber |
Ibuprofen, Paracetamol sowie ein Fieberthermometer. |
| Magen & Darm |
Loperamid oder Saccharomyces-Präparate gegen Durchfall , Elektrolytpulver bei Flüssigkeitsverlust , Mittel gegen Verstopfung (z. B. Bisacodyl) oder Sodbrennen. |
| Wundversorgung |
Pflaster (wasserfest, Blasenpflaster), sterile Kompressen, elastische Binden, Wunddesinfektionsspray (ohne Jod), Einmalhandschuhe, Pinzette und eine Metall-Schere. |
| Erkältung |
Abschwellende Nasentropfen (z. B. Xylometazolin), Halstabletten und Hustensaft. |
| Insekten & Haut |
Insektenschutzmittel, Salbe gegen Juckreiz, Sonnencreme (hoher LSF), After-Sun-Lotion und Antihistaminika gegen Allergien. |
| Reisekrankheit |
Mittel gegen Übelkeit (Kaugummis oder Tabletten wie Dimenhydrinat) oder Akupressurbändchen. |
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